Für alle, die schon malen und wissen wollen, warum das eine Bild gelingt und das nächste nicht. Zum Camp ›

Aquarell-Camp:
zu nass, zu trocken, genau richtig

Neun Tage für das Zusammenspiel von Wasser, Pinsel und Papier.

Tägliche kurze Malaufgaben, meist fünfzehn bis zwanzig Minuten am Tag, und am Ende siehst Du dem Aquarellpapier an, ob es noch zu nass ist, gerade richtig oder schon trocken.

27. Oktober bis 4. November · 0 €

Nicole Kreye am Maltisch mit Aquarellfarben und Herbstblättern

Wer sich vor dem Start anmeldet, bekommt sofort ein Bonusvideo zum Einrichten des Malplatzes. Ab dem 27. Oktober ist es nicht mehr abrufbar.

Teilnehmerinnen-Mail zum richtigen Feuchtigkeitsgrad beim Aquarellmalen

Eine Antwort aus meinem Newsletter

„Den Moment zwischen zu nassem Papier und noch nicht ganz trocken hinzukriegen …“

So hat mir eine Teilnehmerin auf meine Newsletter-Frage geantwortet – und ähnliche Sätze höre ich immer wieder, auch von Leuten, die schon seit Jahren malen.

Und genau das zeigt sich später auf dem Papier: Der Blumenkohlrand kommt da, wo Du ihn nicht haben wolltest. Beim Nachbessern entsteht eine Kante und die Stelle wird stumpf.

Das gelungene Blatt von letzter Woche hilft Dir kaum weiter, weil Du nicht sagen kannst, was Du damals anders gemacht hast.

Auch nach fünf Jahren stellt kaum jemand die Wassermenge bewusst ein. Sie ergibt sich – und mit ihr das Ergebnis.

Genau da setzt das Camp an: Du lernst, Papier und Pinsel bewusster zu lesen, statt nur zu hoffen, dass es diesmal funktioniert.

Blumenkohlränder haben einen Grund

Blumenkohlränder und dicke Farbränder entstehen, wenn feuchtere Farbe auf einen deutlich weniger feuchten Untergrund trifft.

Es kommt also auf das Verhältnis an: wie feucht das Papier ist und wie viel Wasser im Pinsel steckt. Deshalb bringt Dich die Anweisung „nass in nass“ allein nicht weiter, denn sie beschreibt nur das Papier und lässt den Pinsel weg.

Und manchmal willst Du genau diesen Blumenkohl haben. Dann hilft es zu wissen, wie er entsteht.

Im Camp lernst Du, das Papier zu lesen, den Pinsel so zu füllen, dass er zum Papier passt, Farbe wieder herauszunehmen und eine Form über die andere zu setzen, ohne dass eine Kante entsteht.

Sehr nasses Aquarellpapier mit stark verlaufender Farbe

nass

Hier macht die Farbe, was sie will. Woran Du diesen Zustand erkennst, bevor der Pinsel das Papier berührt, zeige ich Dir an Tag 3.

Feuchtes Aquarellpapier mit weich verlaufendem Pinselstrich

feucht

Der Zustand, in dem weiche Übergänge stehenbleiben. Genau den verpasst man am leichtesten, und im Camp lernst Du ihn an Deinem eigenen Papier zu finden.

Trockenes Aquarellpapier mit klar begrenztem Pinselstrich

trocken

Klingt am einfachsten. Es gibt dafür aber ein Zeichen, das Du eher mit der Hand merkst als mit den Augen.

Das klingt nach Grundlagen. Trotzdem ist die Wassermenge auch in meinen Kursen für Fortgeschrittene ein Dauerthema, und sie geht dort weiterhin schief.

Was neun Tage leisten und was nicht: Nass, feucht, trocken ist ein grobes Raster. Papiersorte, Raumtemperatur, Luftfeuchte und Zugluft spielen mit hinein, deshalb gibt es keine feste Minutenzahl. Du lernst, den Moment an Deinem eigenen Papier zu erkennen. Neun Tage reichen, um damit anzufangen, zum Auslernen reichen sie nicht.

Was Dich in den neun Tagen erwartet

Jeden Morgen wird eine neue Aufgabe freigeschaltet, mit einem kurzen Erklärvideo und einem Anleitungsvideo, in dem Du von oben auf meinen Maltisch schaust. Du kannst gleich mitmalen oder erst zuschauen. Die meisten Aufgaben passen in fünfzehn bis zwanzig Minuten, zwei sind länger und liegen deshalb auf Freitag und Montag.

Aquarellübung mit Entwicklungsstufen eines Blattes

Tag 1

Wo Du heute stehst

Bevor wir anfangen, schauen wir uns an, wie Du heute malst: so wie immer, ohne Regel und ohne Vorgabe. Dieses Blatt brauchst Du am Ende wieder.

Verschiedene Aquarellübungen mit Pinselstrichen, Blättern und Farben

Tag 2 bis 7

Pinsel und Papier lesen

  • Der Pinsel: Größe, Füllung, Haltung
  • Von nass nach trocken: alle Feuchtestufen auf einem Blatt
  • Blumenkohl mit Absicht: einmal ungewollt, einmal gezielt gesetzt, beide Male mit derselben Ursache
  • Der Nasssauger: Farbe wieder herausnehmen, um eine Stelle zu retten oder aufzuhellen
  • Der beste Moment: ein Bild, das in einer einzigen Phase entsteht
  • Zwei Formen übereinander: eine Überlappung ohne Angstkante

Ich lerne immer mehr mit Wasser umzugehen.

„Was auch eine große Erkenntnis war und ich das auch immer (wenn ich dran denke) wieder anwende, ist das Blatt vorher nass zu machen. Ich lerne immer mehr mit Wasser umzugehen. […] Ich nehme dickere Pinsel […]. Habe gelernt mit dem Pinsel, Farbe wieder aus dem Bild zu entfernen […].“

Claudia K.
Zwei Aquarellblätter im Vergleich

Tag 8

Was sich getan hat

Am letzten Maltag schauen wir uns an, was sich in den vergangenen Tagen bei Dir getan hat und wie Du heute malst.

Du schaust dabei auf die Stellen, an denen Du diesmal selbst entschieden hast. Welches Bild schöner ist, spielt keine Rolle.

Darauf baut auf, was Du eigentlich malen willst: Rinde, Flechten und Moos, Blattgruppen, Motive, deren Teile zusammengehören, statt nebeneinanderzuliegen.

Zwei klare Aquarellfarben und daneben ihre trübe Mischung, in Gelb, Orange und Grün

Tag 9 · Mittwoch, 4. November, 19 Uhr

Trauriges Gelb, schmutziges Orange, totes Grün

Wie aus zwei schönen Aquarellfarben eine trübe Mischung wird und welche 3 Mischregeln das verhindern.

Ich zeige einige der eingesendeten Bildpaare von Tag 1 und Tag 8. Danach geht es um die drei Mischregeln. Gemalt wird an diesem Abend nicht, Du hörst zu und brauchst kein Material.

Die Farbmischung bleibt im Camp bewusst draußen, sie bekommt an diesem Abend ihren eigenen Platz.

Fürs Webinar meldest Du Dich separat an. Den Link dazu bekommst Du im Camp.

Sofort nach der Anmeldung bis zum Camp-Start

Schon vor dem Start loslegen

Sobald Du angemeldet bist, findest Du auf der Kursseite ein Bonusvideo dazu, wie Du Deinen Malplatz einrichtest: wo das Wasserglas steht, wo das Tuch liegt, wie das Papier liegt und was in Reichweite sein muss.

Das gehört zur Technik, denn ohne Tuch in Reichweite hast Du jedes Mal eine andere Wassermenge im Pinsel.

Je früher Du Dich anmeldest, desto mehr Zeit hast Du dafür. Das Video steht bis zum Start am 27. Oktober. Die Materialliste bleibt während des ganzen Camps stehen.

Am Dienstag, 27. Oktober, startet das Camp mit einem Willkommenslive. Es wird aufgezeichnet, Du kannst es also auch später ansehen.

Aquarell-Malplatz von oben

Mach mehr aus dem Camp

Für 0 € malst Du alle neun Tage mit. Mit dem kurzen Draht bekommst Du für 8 € Begleitung dazu.

Aquarell-Camp für 0 Euro mit täglichen Malaufgaben, Willkommenslive, Materialliste und Malplatz-Video

0-€-Zugang

0 €

Alle Malaufgaben mit Erklär- und Anleitungsvideo, das Willkommenslive, die Materialliste und das Malplatz-Video bis zum Start.

Nach dem Webinar am 4. November ist das Camp geschlossen, dann sind die Inhalte nicht mehr abrufbar.

Nicole Kreye mit Smartphone, Feedback, WhatsApp und längerem Zugriff

Der kurze Draht

8 €

Alles aus dem 0-€-Zugang, dazu:

  • Eine persönliche Rückmeldung von mir auf Dein Bild von Tag 1: was darin schon gelingt und worauf Du ab Tag 2 beim Malen achten kannst.
  • Neun Tage WhatsApp-Gruppe mit einer täglichen Fragestunde, in der ich Deine Fragen beantworte.
  • Einen Monat länger Zugriff: Wenn das Camp nach dem Webinar schließt, kannst Du noch bis zum 4. Dezember auf alle Aufgaben und Videos zugreifen, in Deinem Tempo.

„Sie lobt gezielt, zeigt aber auch, was man noch verbessern kann.“

„Besonders toll fand ich auch die Bildbesprechungen: Sie lobt gezielt, zeigt aber auch, was man noch verbessern kann, um ein noch schöneres Ergebnis zu erzielen.“

Marian H.“

Für wen das Camp passt

Das Camp passt zu Dir, wenn Du schon mit Aquarell malst und nicht sagen kannst, warum das eine Blatt gelingt und das nächste nicht.

Wenn Du lieber verstehst, was auf dem Papier passiert, als ein Motiv Strich für Strich nachzumalen. Und wenn fünfzehn bis zwanzig Minuten am Tag das sind, was Deine Woche hergibt.

Ich kann jetzt bessere Übergänge malen …

„Ich zeichne gerne und konnte nicht gut mit Pinseln umgehen. […] auf dem Papier habe ich oft keine schönen Übergänge hinbekommen. […] Ich kann jetzt bessere Übergänge malen, Licht und Schatten durch Farben ausdrücken, schneller und sicherer malen und dadurch mehr experimentieren.“

Andrea W.
Nicole Kreye mit Pinseln

Über mich

Ich bin Nicole Kreye und male seit über dreißig Jahren mit Aquarell, am liebsten Pflanzen, Vögel und Insekten.

Ich unterrichte an Volkshochschulen, in eigenen Präsenzkursen und online.

Aquarell ist erlernbar. Du wirst bei mir nicht nachmalen, wie ich male, sondern verstehen, was passiert. So findest Du Deine eigene Art zu malen.

Fragen

Wie viel Zeit brauche ich?

Die meisten Aufgaben dauern fünfzehn bis zwanzig Minuten. Tag 4 und Tag 7 sind länger, sie liegen auf Freitag und Montag.

Was, wenn ich einen Tag nicht schaffe?

Jede Aufgabe bleibt bis zum Ende des Camps stehen. Du kannst sie also nachholen.

Muss ich beim Live dabei sein?

Nein. Das Willkommenslive wird aufgezeichnet.

Welches Material brauche ich?

Die Materialliste steht ab der Anmeldung auf der Kursseite.

Bekomme ich Rückmeldung zu meinen Bildern?

Im 0-€-Zugang nicht. Mit dem kurzen Draht bekommst Du eine persönliche Rückmeldung auf Dein Bild von Tag 1.

Bis wann kann ich mich anmelden?

Bis einschließlich Montag, 26. Oktober. Am Tag danach startet das Camp.

Wenn Du neun Tage lang ausprobieren möchtest, wie Wasser, Pinsel und Papier zusammenspielen, kannst Du Dich hier für 0 € anmelden.